glossar iconDas BERA-Glossar ist eine Sammlung von Begriffen rund um die Personaldienstleistungsbranche.

Von A wie „Arbeitsschutz“ bis Z wie „Zeitarbeit“ werden wichtige Begriffe allgemeinverständlich erklärt.



 


Was sind die allgemeinen Gleichbehandlungsgesetze? (AGG)

Die Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetze verbieten Benachteiligungen aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Sie schützen die Arbeitnehmer vor Mobbing, Diskriminierung und Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz. Hier geht es zur Beauftragte des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes der BERA.


Was ist ein Arbeitgeber?



Ein Arbeitgeber ist jeder, der ein Beschäftigungsverhältnis mit einem Arbeitnehmer eingeht.
Der Arbeitgeber bestimmt die Art, den Ort und die Zeit der Arbeit im Gegenzug schuldet er dem Arbeitnehmer das Arbeitsentgelt. Geregelt wird das Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitsvertrag. Arbeitgeber können natürliche und juristische Personen, aber auch Personenhandelsgesellschaften sein.

Was ist das Arbeitnehmerentsendegesetz?

Das Arbeitnehmerentsendegesetz oder auch AentG schreibt ausländischen Unternehmen, die Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigen wollen, die Einhaltung arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Mindeststandards vor. Auch deutsche Arbeitgeber müssen sich an das AentG halten. Die Mindeststandards beziehen sich insbesondere auf Lohn (staatlicher Mindestlohn), Urlaubsanspruch sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Was ist eine Arbeitnehmerüberlassung?

Ist das in der Regel zeitlich begrenzte Ausleihen eines Arbeitnehmers zur Arbeit im Betrieb eines Dritten, dem "Entleiher". Der Arbeitsvertrag des Leiharbeitnehmers besteht mit dem Verleiher, die Arbeitsleistung erfolgt beim Entleiher.

Was ist eine Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis?



Verleiher im Sinne des AÜG brauchen für die Arbeitnehmerüberlassung im Rahmen der wirtschaftlichen Tätigkeit eine Erlaubnis. Diese wird von der Bundesagentur für Arbeit vergeben. Die Agentur kontrolliert die Verleiher dabei auf die korrekte Anwendung der Tarifverträge, die korrekte Gewährung von Entgelt und Urlaub sowie die Abführung der Sozialversicherungsbeiträge.

Was ist das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz? (AÜG)



Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Leiharbeit sind in Deutschland im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Das AÜG dient dem sozialen Schutz der Leiharbeitnehmer und bewahrt diese vor Ausbeutung. Hier geht es zum Gesetz im PDF-Format.


Was ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung?



Die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen dient der Früherkennung bzw. Vorbeugung arbeitsbedingter Erkrankungen oder Berufskrankheiten. Jeder Arbeitgeber ist zur gesundheitlichen Fürsorge gegenüber seinen Mitarbeitern verpflichtet. Im Detail regelt die „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge“ welche Untersuchungen bei den jeweiligen Berufen durchzuführen oder anzubieten sind. Hier gibt es weitere Informationen zum Werksarztzentrum der BERA.

Was ist ein Arbeitsplatz?



Der Arbeitsplatz ist ein räumlicher Bereich, in dem der Mensch innerhalb des betrieblichen Arbeitssystems mit Arbeitsmitteln und -gegenständen zusammenwirkt. Der Arbeitsplatz ist die kleinste räumliche Struktureinheit eines Betriebs. Umgangssprachlich wird auch das Unternehmen oder die Position in der ein Arbeitnehmer tätig ist als Arbeitsplatz bezeichnet.

Was ist ein Arbeitsschutz?



Als Arbeitsschutz werden die Maßnahmen, Mittel und Methoden zum Schutz der Beschäftigten vor arbeitsbedingten Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen verstanden. Das angestrebte Ziel ist die Verhütung von Arbeitsunfällen und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten. Hier gibt es weitere Informationen zu den Arbeitsschutzbeauftragten der BERA.

Was ist das Arbeitszeitkonto?



Auf einem Arbeitszeitkonto wird auf schriftliche oder elektronische Weise die tatsächlich geleistete Arbeit, inklusive Urlaub oder Überstunden, festgehalten. Die geleistete Arbeit wird mit der vertraglich zu leistenden Arbeitszeit verrechnet. So kann das Arbeitszeitkonto mit Überstunden gefüllt sein oder ein Defizit aufweisen. Je nach Stand können Überstunden für einen Freizeitausgleich genutzt werden. Bei Minusstand muss der Mitarbeiter nacharbeiten.

Was ist der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister? (BAP)



Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP) ist ein deutscher Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche. Mit seinen ca. 2.000 Mitgliedern und 4.800 Personaldienstleistungsbetrieben ist er der führende Verband der Branche. Der BAP führt Tarifverhandlungen, setzt sich für Chancengleichheit im Wettbewerb ein und verbessert die Qualitäts- und Sozialstandards mit Hilfe von Weiterbildungsangeboten.

Was ist der Betriebsrat?



Ein Betriebsrat ist die Arbeitnehmervertretung in Unternehmen. Er wirkt  an den sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten eines Betriebes mit. Der Betriebsrat hat z.B. Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte bei der Auszahlung der Arbeitsentgelte, Regelung der Arbeitszeit, Pausen und Urlaub, der Betriebsordnung, der betrieblichen Weiterbildung und der Lohngestaltung. Der Arbeitgeber benötigt die Zustimmung des Betriebsrates, um Maßnahmen durchsetzen zu können.

Was ist eine Bewerbung?



Eine Bewerbung ist das Angebot eines Arbeitssuchenden an einen Arbeitgeber mit der Hoffnung auf ein Bewerbungsgespräch und mit dem Ziel eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses. Das Bewerbungsschreiben sollte Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse und soweit möglich, Referenzen enthalten. Das Ziel der Bewerbung ist es den Arbeitgeber von der Eignung für die Arbeitsaufgaben zu überzeugen. 

Was sind Branchenzuschläge?



Sind Zeitarbeitnehmer für einen gewissen Mindestzeitraum beim gleichen Kundenunternehmen beschäftigt, erhalten sie Zuschläge auf ihren Tariflohn. Diese variieren je nach Branche. Für die Metall- und Elektroindustrie gilt z.B. nach sechs Wochen ein Zuschlag von 15% auf den Monatslohn. Dieser steigt in fünf Stufen bis zu einem Zuschlag von 50% nach neun Monaten Arbeitseinsatz.

Was ist die Bundesagentur für Arbeit?



Die Bundesagentur für Arbeit erbringt Leistungen für den Arbeitsmarkt, insbesondere die Arbeitsvermittlung sowie die Arbeitsförderung und finanzielle Entgeltersatzleistungen (z. B. das Arbeitslosengeld). Sie ist die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes. Des Weiteren bietet die Behörde Berufsberatungen, berufliche Weiterbildungen und ausbildungsbegleitende Hilfen.

Was ist der Datenschutz?



Datenschutz umfasst organisatorische und technische Maßnahmen gegen Missbrauch von Daten innerhalb einer Organisation. Der Schutz personenbezogener Daten ist in der Europäischen Union ein Grundrecht. Unternehmen dürfen Daten nur benutzen, wenn die betroffene Person ausdrücklich (meist schriftlich) ihre Zustimmung zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der persönlichen Daten gegeben hat.

Was ist eine E-Mail-Bewerbung?



Eine Bewerbung per E-Mail spart Zeit, ist günstig, umweltfreundlich und kann im Unternehmen schnell und einfach an die richtigen Personen weitergeleitet werden. Die Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse sollten im PDF-Format der E-Mail angehängt werden. Auch ein aussagekräftiger Betreff und eine kurze Anrede in der E-Mail selbst sind wichtig.

Was ist ein Einsatz?



Mit Einsatz ist der Vorgang gemeint, in dem ein Arbeitnehmer die mit seinem Beruf verbundene Funktion oder Tätigkeit ausübt. So vermitteln zum Beispiel Personaldienstleister Angestellte in einen kurzen oder langfristigen Einsatz.

Was ist eine elektronische Zeiterfassung?



Die elektronische Zeiterfassung bedient sich eines Hardwareterminals, das für die Arbeitszeiterfassung benutzt wird. Mittels eines Erfassungsmediums „stempelt“ sich der Arbeitnehmer vor seinem Arbeitsbeginn ein und meldet sich wieder ab, wenn der Arbeitstag vorbei ist. Die Daten über die Arbeitszeiten werden automatisch in einer Datenbank abgelegt und können so z.B. für die Entgeltabrechnung wieder abgerufen werden.

Was sind Entgeltgruppen?



Die Bezahlung bei der Arbeitnehmerüberlassung ist über einen Tarifvertrag geregelt. Die Höhe des Stundenlohns definiert sich dabei über Entgeltgruppen. Diese sind nach auszuübender Tätigkeit, Qualifikation und Berufsbildern gegliedert. Die Entgeltgruppe steigt mit dem abgeschlossenen Bildungsgrad und der Komplexität der Arbeitsaufgaben. Je höher die Entgeltgruppe, desto höher ist auch der Stundenlohn.

Was ist Equal Pay?



Unter equal pay (gleiche Bezahlung) versteht man den Ansatz der gleichwertigen Bezahlung eines Zeitarbeitnehmers, in einer Höhe, in welcher ein vergleichbar eingesetzter Stamm-Mitarbeiter im Kundenbetrieb entlohnt wird. Das deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz schreibt eine solche Gleichbehandlung vor. Dieser Grundsatz ist dann nicht mehr gültig, wenn im Arbeitsvertrag die Anwendung eines wirksamen Tarifvertrages der Zeitarbeitsbranche vereinbart wurde.

Was ist Equal Treatment?



Equal Treatment (gleiche Behandlung) sichert dem Arbeitnehmer für die Dauer der Überlassung sein Anrecht auf die wesentlichen Arbeitsbedingungen, die im Kundenbetrieb für einen vergleichbaren Stamm-Mitarbeiter gelten. Diese beinhaltet zum Beispiel die Dauer der Arbeitszeit, Überstunden, Pausen, Ruhezeiten, Urlaub, arbeitsfreie Tage, Prämien aber auch den Zugang und die Nutzung von betrieblichen Einrichtungen.

Was ist Human Resources?



Als Human Resources - auch unter dem Begriff Humanvermögen bekannt - bezeichnet man laut Definition das Wissen, die Fähigkeiten und die Motivation jedes einzelnen Mitarbeiters in einem Unternehmen. Anders als finanzielle und physische Ressourcen stehen die Human Resources für das Leistungspotenzial, das die Angestellten in ihr Unternehmen einbringen. Organisiert wird dieses durch das Human Resources Management oder Personalwesen.

Was ist eine Initiativbewerbung?



Eine Initiativbewerbung erfolgt ohne vorherige Angebote oder spezifische Aufforderungen durch Stellenausschreibungen. Die BERA freut sich über jede Bewerbung, ob auf eine Stelle in der Jobbörse oder Initiativ. Denn oft ergibt sich eine Arbeitsstelle spontan und wenn wir einmal keine passende Stelle haben verbleibt die Bewerbung in unserem Pool. Ergibt sich dann ein interessantes Stellenangebot werden diese Bewerber natürlich berücksichtigt und von uns kontaktiert.

Was ist eine Jobbörse?



In einer Jobbörse, auch Stellenmarkt genannt, werden Stellenausschreibungen verschiedener Unternehmen veröffentlicht. Jobbörsen gibt es oft als eigene Rubrik in den Printmedien, heutzutage sind damit aber vor allem Online-Plattformen gemeint. Es gibt allgemeine Jobbörsen, wie die der Agentur für Arbeit, aber auch spezialisierte Angebote, welche sich auf bestimmte Branchen, Berufsgruppen oder geografische Bereiche beschränken.

Was ist eine Jobvermittlung / Arbeitsvermittlung?



Als Arbeitsvermittlung werden sämtliche Tätigkeiten bezeichnet, die Arbeitssuchende und Arbeitgeber zusammenführen mit dem Ziel des Abschlusses eines Arbeitsverhältnisses. Die Arbeitsvermittlung ist primär Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit, wird aber auch oft von privaten Anbietern übernommen. Dazu gehört die Beratung von Arbeitslosen und Jobsuchenden, die Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, das Anbieten von Weiterbildungsmöglichkeiten und das Aufzeigen passender Stellenanzeigen.

Was ist eine Karriere?



Das Wort Karriere stammt vom lateinischen Begriff „carraria“ ab und bedeutet so viel wie Fahrstraße. Als Karriere wird die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben bezeichnet. Eine Karriere wird dabei oftmals mit einem beruflichen Aufstieg gleichgesetzt. Die verschiedenen Stationen einer beruflichen Laufbahn werden im Lebenslauf festgehalten.

Was ist eine Krankheit?



Sollten Sie aufgrund einer Krankheit arbeitsunfähig sein ist folgendes zu beachten: Vor Arbeitsbeginn ist das Kundenunternehmen über ihr ausbleiben zu informieren. Melden Sie sich bis spätestens 8:30 bei ihrer BERA-Niederlassung. Sind Sie länger als einen Tag krank wird eine ärztliche Bescheinigung oder ein Urlaubsantrag benötigt. Die Dokumente müssen spätestens bis zum 3. Tag nach der Krankmeldung vorliegen. Dauert die Krankheit länger wie in der Bescheinigung angegeben müssen Sie sich bis um 12:00 Uhr am letzten bescheinigten Arbeitstag melden und eine neue Bescheinigung vorlegen.

Was ist ein Kundenbetrieb?



Als Kundenbetrieb oder auch Entleiher wird der Betrieb oder die Firma bezeichnet, in der ein Zeitarbeitnehmer seinen Einsatz verrichtet. Die Einzelheiten des Arbeitseinsatzes regelt der Verleiher mit dem Kundenbetrieb über einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag. Der Zeitarbeitnehmer hat wiederum einen Arbeitsvertrag mit dem Verleiher. Dieses rechtliche Zusammenspiel nennt sich Dreiecksverhältnis.

Was ist Leiharbeit?



siehe Arbeitnehmerüberlassung

Was ist eine Lohnabrechung?



Gegen Monatsende erhält jeder Mitarbeiter seine Lohnabrechnung. Darin enthalten sind Angaben über den Abrechnungszeitraum und die Zusammensetzung des Arbeitsentgelts. In den Arbeitsverträgen der BERA ist eine regelmäßige Arbeitszeit vereinbart. In einem Monat geleistete Überstunden werden auf einem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben. Sollte einmal weniger gearbeitet werden, werden diese Stunden mit diesem Konto ausgeglichen. So bleibt das Grundgehalt gleich. Überstunden können nach Absprache auch für Urlaub genutzt werden. Bei Ausscheiden aus dem Unternehmen werden die auf dem Arbeitszeitkonto verbliebenen Stunden ausgezahlt.

Was ist Master Vendor?



Der Begriff Master Vendor kommt aus dem Englischen und bedeutet Hauptlieferant. Dieses Konzept ist für Unternehmen, welche mit mehreren Personaldienstleistern zusammenarbeiten, sinnvoll. Das Unternehmen schließt dabei einen exklusiven Vertrag mit einem Personaldienstleister ab, welcher dann für die gesamte Koordination und Verwaltung der Leiharbeit zuständig ist. Das sorgt für einen geringeren Verwaltungsaufwand. Durch die Einbindung der Co-Lieferanten ist die Versorgung mit passendem Personal sichergestellt.

Was ist eine Metallrente?



Die Metallrente ist ein Zusammenschluss mehrerer Versicherungen, welche branchenübergreifend eine betriebliche Altersversorgung, Absicherung von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenrente anbietet. Durch die Zusammenarbeit der BERA mit der MetallRente profitieren Sie von besonders attraktiven Tarifen und Konditionen sowie hoher finanzieller Sicherheit. Die BERA unterstützt Sie jeden Monat mit einem fixen Betrag, um zusätzlich  private Rücklagen bilden zu können. Für den monatlichen Beitrag zur Metallrente muss keine Einkommenssteuer und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden.

Was ist ein Mindestlohn?



Ein Mindestlohn ist ein in der Höhe festgelegtes kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. In Deutschland gilt nach dem Mindestlohngesetz ein flächendeckender allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn für Arbeitnehmer von 8,50€ pro Zeitstunde. Daneben gibt es in mehreren Branchen spezielle Branchenmindestlöhne, die durch Tarifverträge beschlossen wurden. Die BERA wendet den BAP-Tarifvertrag an, der Entgelte über dem Mindestlohn vorsieht.

Was ist On-Site Management?



Dieser Begriff lässt sich mit Vor-Ort-Management übersetzen. Dabei wird zur Entlastung des Kundenunternehmens ein Büro direkt vor Ort eingerichtet.  Die On-Site Manager übernehmen dann operative Aufgaben, wie die Mitarbeiterauswahl, -steuerung, -führung und -einteilung, Sicherheitseinweisung sowie die Einarbeitung, Planung, Organisation und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen. Dies ermöglicht eine bessere Integration der Mitarbeiter im Kundenunternehmen.

Was ist Outplacement?



Outplacement oder auch Außenvermittlung ist die Unterstützung von Arbeitnehmern, die demnächst entlassen werden sollen oder bereits eine Kündigung erhalten haben. Dies geschieht in Form einer Suche nach einem neuen Arbeitgeber oder einer Existenzgründung. Ein Outplacement wird von externen Dienstleistern durchgeführt. Es beginnt mit einer Stärken-Schwächen-Analyse des Arbeitnehmers, beinhaltet Bewerbertrainings und manchmal auch konkrete Jobangebote. Arbeitgeber signalisieren damit, dass ihnen das berufliche Fortkommen ihrer Mitarbeiter wichtig ist und motivieren damit auch die verbleibenden Mitarbeiter.

Was ist Outsourcing?



Outsourcing setzt sich aus den Begriffen outside, resource und using zusammen und bezeichnet eine Unternehmensstrategie, bei welcher das Unternehmen einzelne Aufgaben, Teilbereiche oder sogar ganze Geschäftsprozesse an Drittunternehmen auslagert. Bisher intern selbst erbrachte Leistungen werden also nun von einem darauf spezialisierten externen Dienstleister bezogen. Typische Beispiele sind die Auslagerung der IT-Infrastruktur, der Lohnbuchhaltung und der Personalrekrutierung.

Was ist eine Personalanfrage?



Von Unternehmen wird oft ein hohes Maß an Flexibilität erwartet, was bei Großaufträgen schnell zu Personalengpässen führen kann. Unternehmen brauchen dann schnell Personal das vorübergehend oder dauerhaft eingesetzt werden kann. Der erste Schritt ist dann eine Personalanfrage bei einem Personaldienstleister. Diese Anfrage geschieht meist über ein Online-Formular, per Email oder Telefongespräch. Dabei wird die Qualifikation, das Anforderungsprofil an den Tätigkeitsbereich, die Einsatzzeiten und die Anzahl der Mitarbeiter geklärt. So kann der Personaldienstleister geeignete Kandidaten suchen, vorschlagen und vermitteln.

Was ist eine Personalberatung?



Eine Personalberatung berät Unternehmen bei deren Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften. Der Beratungsprozess selbst beginnt in der Regel mit einem Vor-Ort-Besuch. Dabei wird ein Profil der zu besetzenden Stelle ausgearbeitet. Zudem kann sich der Personalberater ein Bild über die Prozessabläufe, das Betriebsklima, der Arbeitsatmosphäre und der Ausstattung des Unternehmens machen. Die Suche geeigneter Kandidaten läuft entweder über die Anzeigenschaltung in Print- oder Onlinemedien oder über die Direktsuche in Datenbanken und sozialen Netzwerken. Die Personalberater führen mit den geeigneten Kandidaten Bewerbungsgespräche und schlagen sie dem Unternehmen vor.

Was ist eine Personaldienstleistung?



Personaldienstleistung umfasst die gesamte Bandbreite an Dienstleistungen rund um die Gewinnung, den Einsatz und die Freisetzung von Personal. Neben der reinen Zeitarbeit auf der rechtlichen Basis des deutschen Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes werden noch andere Dienstleistungen von Personaldienstleistern erbracht: Personalvermittlung, Beratung zu Vertrags- und Anstellungsbedingungen, On-Site Management, Master-Vendor, Outsourcing, Outplacement, Karriereplanung und Personalberatung.

Was ist eine Qualifizierung?



Unter dem Begriff Qualifizierung versteht man eine Unterstützung von Arbeitnehmern zur Erlangung von Fertigkeiten und Kompetenzen, um eine bestimmte Aufgabe oder Anforderung erfüllen zu können. Dazu werden oft Fort- und Weiterbildungen genutzt. Um ihre Mitarbeiter zu qualifizieren arbeitet die BERA eng mit der Agentur für Arbeit, beruflichen Fortbildungszentren und Kundenunternehmen zusammen. Für Fach- und Führungskräfte bietet die BERA in Zusammenarbeit mit der German Graduate School Heilbronn eine berufsbegleitende Qualifizierung auf Master-Niveau mit zertifiziertem Abschluss an.

Was bedeutet Sicherheit am Arbeitsplatz?



Die Sicherheit am Arbeitsplatz wird durch das Arbeitsschutzgesetz geregelt. Ziel des Gesetzes ist es, die Gesundheit aller Beschäftigten durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern. Arbeitgeber(Innen) tragen dabei grundsätzlich die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten. Dazu zählen die Organisation der Ersten Hilfe, Maßnahmen zur Brandbekämpfung, die technische Sicherheit von Anlagen, Maschinen und Geräten, die ergonomische Gestaltung von Arbeitsmitteln, angemessene Bedingungen im Arbeitsumfeld (Klima, Beleuchtung, Lärmschutz) und die Verwendung von Schutzausrüstung wie Brillen, Handschuhen, Schutzschuhen, Helmen und Gehörschutz.

Was ist eine Stellenbörse?



siehe Jobbörse

Was ist ein Stundenzettel?



Auf Stundenzetteln halten Arbeitnehmer handschriftlich ihre täglich geleisteten Arbeitsstunden fest. Das Dokument wird auch Tätigkeitsnachweis genannt und ist die Grundlage für die Lohnabrechnung. Der Stundenzettel muss wöchentlich am Freitag oder spätestens am Montag der Folgewoche in der zuständigen Niederlassung abgegeben oder per Post eingesendet werden. Am Monatsende ist er am letzten Tag des Monats oder am ersten Werktag des Folgemonats abzugeben. Wird der Tätigkeitsnachweis nicht rechtzeitig eingereicht, werden die Stunden bei der Lohnabrechnung leider nicht berücksichtigen.

Was ist ein Tarifvertrag?



Ein Tarifvertrag ist ein Abkommen zwischen Unternehmen, die sich in Arbeitgeberverbänden organisieren, und den Vertretern der Arbeitnehmer, die in Gewerkschaften organisiert sind. Der Tarifvertrag legt die Minimalstandards für die Einkommens- und Arbeitsbedingungen fest. Dazu gehören Punkte wie die Höhe der Löhne und Gehälter, die Vergütung der Auszubildenden, die wöchentliche Arbeitszeit, die Höhe von Weihnachts- und Urlaubsgeld, die Zahl der Urlaubstage und die Kündigungsfristen. Für die BERA gilt der Tarifvertrag des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP).

Was ist ein Telefoninterview?



Ein Telefoninterview ist die Vorstufe zum persönlichen Bewerbungsgespräch. Die Vorteile sind, dass es relativ spontan und zeitnah geführt werden kann und Reisekosten sowie lange Anreisezeit eingespart werden. Bei einem Telefoninterview müssen Sie sich keine Sorgen um Ihr Outfit, Ihre Gestik oder den Gesichtsausdruck machen. Zudem können Sie ihre Unterlagen und Notizen vor sich ausgebreitet haben und so schnell und sicher auf Rückfragen antworten. Wichtig bei einem Telefoninterview ist es, für ein ruhiges Umfeld zu sorgen, Ablenkung zu vermeiden, mit ruhiger Stimme zu sprechen, ein Glas Wasser bereitzustellen, dem Interviewer nicht ins Wort zu fallen und bei Unklarheiten sowie Missverständnissen nachzufragen und um Wiederholung zu bitten.

Was ist ein Urlaubsanspruch?



Das Bundesurlaubsgesetz schreibt für jeden Arbeitnehmer einen bezahlten Erholungsurlaub von mindestens 24 Werktagen pro Jahr vor. Dabei sind "Werktage" im Sinne des Gesetzes die sechs Tage von Montag bis Samstag. Jeder Arbeitnehmer hat daher einen gesetzlichen Mindesturlaub von vier Wochen pro Jahr. Das Gesetz regelt auch die Übertragung des Resturlaubs auf das Folgejahr und die Ausbezahlung von nicht genutzten Urlaubstagen nach einer Kündigung.

Was ist Urlaubsgeld?



Urlaubsgeld oder 14. Monatsgehalt ist ein zusätzliches Entgelt des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer. Ein Anspruch auf Urlaubsgeld kann im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung festgeschrieben sein und ist komplett steuer- und sozialabgabenpflichtig. Nach dem BAP-Tarifvertrag erfolgt die Auszahlung des Urlaubsgeldes mit der Abrechnung für den Monat Juni und ist abhängig von der Dauer des ununterbrochenen Bestehens des Arbeitsverhältnisses. Erstmals ausgezahlt wird es nach dem sechsten Monat, im dritten und vierten Jahr erfolgt die erste Aufstockung und ab dem fünften Jahr ist der Maximalbetrag erreicht.

Was ist die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft? (VBG)



Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ist als gewerbliche Berufsgenossenschaft der größte Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Der Auftrag der VBG ist im Sozialgesetzbuch festgeschrieben und teilt sich in zwei Hauptaufgaben. Die erste ist die Prävention von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Dazu bietet die VBG Seminare und Schulungen für Arbeitssicherheit und Erste Hilfe an. Die zweite Aufgabe ist das schnelle und kompetente Handeln im Schadensfall, um so die Genesung der Versicherten optimal zu unterstützen.

Was ist Weihnachtsgeld?



Weihnachtsgeld oder 13. Monatsgehalt ist ein zusätzliches Entgelt des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer. Ein Anspruch auf Weihnachtsgeld kann im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung festgeschrieben sein und ist komplett steuer- und sozialabgabenpflichtig. Nach dem BAP-Tarifvertrag erfolgt die Auszahlung des Urlaubsgeldes mit der Abrechnung für den Monat November und ist abhängig von der Dauer des ununterbrochenen Bestehens des Arbeitsverhältnisses. Erstmals ausgezahlt wird es nach dem sechsten Monat, im dritten und vierten Jahr erfolgt die erste Aufstockung und ab dem fünften Jahr ist der Maximalbetrag erreicht.

Was ist eine Weiterbildung?



siehe Qualifizierung

Was ist Zeitarbeit?



siehe Arbeitnehmerüberlassung

Was ist  ein Zeitarbeitnehmer?



Ein Zeitarbeitnehmer ist ein Arbeitnehmer, der einen Arbeitsvertrag mit einem Personaldienstleister geschlossen hat. Zeitarbeitnehmer erhalten nicht automatisch einen Zeitvertrag, also einen befristeten Arbeitsvertrag, sondern sind meist unbefristet angestellt. Der Zeitarbeitnehmer vollbringt seine Arbeitsleistung aber nicht bei seinem Arbeitgeber, sondern arbeitet bei dem Unternehmen, das ihn entleiht. Die Einzelheiten des Arbeitseinsatzes regelt der Verleiher, also der Personaldienstleister, dabei mit dem entleihenden Unternehmen über einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag.

Was ist eine Zeitarbeitsfirma?



siehe Zeitarbeitsunternehmen

Was ist ein Zeitarbeitsunternehmen?



Ein reines Zeitarbeitsunternehmen ist ein Personaldienstleister, der sich auf das Verleihen von Zeitarbeitnehmern beschränkt. Unternehmen die einen kurz oder langfristigen Bedarf an Personal haben, stellen eine Anfrage an das Zeitarbeitsunternehmen. Dieses gibt Stellenanzeigen auf, sucht geeignete Bewerber und führt Bewerbungsgespräche. Geeignete Kandidaten werden angestellt und bekommen einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Wie und wo der Zeitarbeitnehmer dann seinen Arbeitseinsatz leistet, regelt das Zeitarbeitsunternehmen mit dem entleihenden Unternehmen über einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag.

Was ist eine Zeiterfassung?



Zeiterfassung ist der Vorgang des Festhaltens von geleisteter Arbeitszeit. Die Dokumentation der Arbeitsstunden ist wichtig für den Abgleich mit der im Arbeitsvertrag festgelegten Wochenstunden, für die Führung des Arbeitszeitkontos und der Lohnabrechnung. Festgehalten werden die Arbeitsstunden entweder handschriftlich in einem Stundenzettel, elektronisch mit einer Stempelkarte über ein Terminal oder an einem Rechner mittels einer Software. Vorteil der elektronischen Datenerfassung ist das die Arbeitsstunden nicht manuell übertragen werden müssen sondern gleich digital in der Buchhaltung landen und dort bequem weiterverarbeitet werden können.

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Wir freuen uns auf Sie!


Das Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder rechtliche Verbindlichkeit.