moritz magazin 300

Bereits zum 23. Mal wird in diesem Jahr der Große Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung vergeben.

Auch diesmal haben wieder einige Unternehmen aus Heilbronn-Franken die Chance, diesen wichtigen deutschen Wirtschaftspreis verliehen zu bekommen. Nach der Nominierungsphase wurde mit der 2. Wettbewerbsstufe, der sogenannten Juryliste bereits eine Vorauswahl getroffen. Das Erreichen der Juryliste wird mit einer Urkunde dokumentiert, die durch die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) im Rahmen des 17. Strategietreffens der Weltmarktführer überreicht wurden.

Bereits in den zurückliegenden Jahren konnten sich einige Firmen aus der Region Heilbronn-Franken im Vorderfeld des Großen Preis des Mittelstandes platzieren. Beispielhaft zu nennen sind: Pink Vakuumtechnik GmbH aus Wertheim, Roto Frank Bauelemente GmbH aus Bad Mergentheim, Ansmann AG aus Assamstadt, Pflanzen Kölle GmbH aus Heilbronn, Wirthwein AG aus Creglingen, BERA GmbH Personalberatung aus Schwäbisch Hall oder  kw automotive aus Fichtenberg. Auch bei den Sonderpreisen war die region schon gut vertreten. Zu nennen ist die Volksbank Möckmühl-Neuenstadt eG in der Kategorie „Bank des Jahres“ auf Landesebene und im vergangenen jahr die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall mbH in der Kategorie „Kommune des Jahres“.

Bundesweit wurden in diesem Jahr 4.923 Unternehmen für den Großen Preis des Mittelstandes von mehr als 1.400 Kommunen, Institutionen, Kammern, Verbänden, Firmen und Einzelpersonen nominiert. 839 davon erreichten die Juryliste, davon 129 aus Baden-Württemberg. 13 Unternehmen aus der Region haben die Chance auf den Titelgewinn. Im Einzelnen sind dies:

 

Börsig GmbH Electronic-Distributor, Neckarsulm

Franz Binder GmbH & Co Elektrische Bauelemente KG, Neckarsulm

Haack Energie- und Gebäudetechnik GmbH, Oedheim

Fertighaus Weiss GmbH, Oberrot

KW Automotive GmbH, Fichtenberg

profipresent.com GmbH, Kupferzell

LiKAMED GmbH, Eppingen

Axel Muth Immobilien, Eppingen

Sparkasse Tauberfranken, Tauberbischofsheim

Volksbank Main-Tauber eG, Tauberbischofsheim

Die BERA Personaldienstleitung GmbH, Schwäbisch Hall hat in diesem Jahr die Juryliste für den Titel auf Bundesebene, den sogenannten Premier beim Großen Preis des Mittelstandes, erreicht. Und nach dem Gewinn auf Landesebene streben die Volksbank Möckmühl-Neuenstadt eG und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch mbH den Titel auf Bundesebene beim Großen Preis des Mittelstandes an.

Im Rahmen des 17. Strategietreffens der Weltmarktführer in Mulfingen-Heimhausen erhielten die anwesenden Unternehmen die Urkunden für das Erreichen der Jurystufe aus der Hand des Präsidiumsmitglieds der Oskar-Patzelt-Stiftung, Prof. Dr. Wolfgang Reinhardt, MdL.

In den kommenden Wochen entscheiden nun zwölf Regionaljurys über die endgültige Wahl der Preisträger. Die Verleihung des Großen Preis des Mittelstandes für Baden-Württemberg erfolgt am 30. September 2017 in Würzburg; die bundesweiten Preise einschließlich der Sonderpreise werden am 28. Oktober 2017 in Berlin überreicht.




Quelle: Moritz, 30.05.2017

Verantwortung für ein nachhaltiges Handeln übernehmen, auch Corporate Social Responsibility (CSR) genannt, zählt zu den Grundwerten der BERA. Daher gehörte der Personalexperte 2012 auch zu den Erstunterzeichnern der Heilbronner Erklärung. Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg weitet das Unternehmen nun sein Engagement für Nachhaltigkeit in der Wirtschaft über die Grenzen der Region hinaus aus.

Das Land Baden-Württemberg gründete 2010 die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN), auf deren Empfehlung die WIN-Charta ins Leben gerufen wurde, um engagierte Unternehmen aus Baden-Württemberg zu würdigen. Unter den Augen von 350 geladenen Gästen leistete die BERA im Rahmen einer Feier im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft als einer von 17 Neuunterzeichnern ihre Unterschrift unter der WIN-Charta. Als einziges mittelständisches Unternehmen der Region Heilbronn-Franken setzte der HR-Spezialist damit ein deutliches Zeichen in Richtung nachhaltige Unternehmensführung. „Die dynamische Entwicklung der BERA hat gezeigt, dass Ethik, Allgemeinwohl und Geschäftserfolg keine unvereinbaren Gegensätze sind“, sagt BERA-Geschäftsführer Bernd Rath am Rande der Veranstaltung.

Die WIN-Charta – ein System mit Erfolg

Mit seiner Charta zum nachhaltigen Wirtschaften bietet Baden-Württemberg als deutschlandweit einziges Bundesland ein System, welches für alle Unternehmen, von kleinen und mittleren bis hin zu Dax-Konzernen, umsetzbar ist und ein völlig transparentes Nachhaltigkeitsmanagement bietet. Auch Umweltminister Franz Untersteller betonte in seiner Eröffnungsrede, dass das Land Baden-Württemberg seit nunmehr zehn Jahren ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit sei. Damit dies auch weiterhin gewährleistet werden kann, orientiert sich die WIN-Charta an zwölf Leitsätzen, welche sich inhaltlich an den drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – orientieren. Aus diesen Leitsätzen heraus werden von den Unterzeichnern in einem 15-monatigen Prozess Zielkonzepte erstellt, welche zusätzlich zur Unterstützung eines sogenannten WIN!-Projekts umgesetzt werden. Den Abschluss bildet schlussendlich eine Berichterstattung über die geleisteten Maßnahmen sowie eine Überprüfung durch Stakeholder und die Öffentlichkeit, bevor sich die Unternehmen weiterhin verpflichten. Kommt ein Unternehmen diesem Prozess nicht nach, wird es aus der WIN-Charta ausgeschlossen.

Auch die Öffentlichkeit ist gefragt

In seiner Keynote fand der Schauspieler, Buchautor und Umweltaktivist Hannes Jaenicke neben lobenden auch deutlich mahnende Worte. „Die Wirtschaft darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn es um die ökologischen und sozialen Konsequenzen ihres Handelns geht“, sagte Jaenicke. Aber auch die Konsumenten nahm er in die Pflicht. So kann jeder durch seinen Konsum und bewusstes Handeln die Nachhaltigkeit unserer Umwelt positiv beeinflussen.