B4B

Um dem Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Region gerecht zu werden, engagiert sich der HR-Experte BERA immer wieder im euro-päischen Ausland. So war aktuell eine Delegation der BERA in Zagreb (Kroatien), um direkt vor Ort engagiertes Personal zu gewinnen.

Bereits seit über einem Jahr unterstütztet die BERA den lokalen Arbeitsmarkt mit engagierten Fachkräften aus Kroatien. Sowohl die Bewerber als auch die Kunden des innovativen Personaldienstleisters sind äußerst zufrieden. So haben seit dem letzten Jahr weit über 70 kroatische Mitarbeiter ihre Arbeit über die BERA aufgenommen. Dass diese in Kroatien einen guten Ruf als Arbeitgeber genießt, zeigt der rege Andrang an den drei Recruiting-Tagen. Mehr als 60 Bewerber unterschiedlichster Qualifikationen, vom Fachhelfer bis zum medizinischen Bereich, sind in den Zagreb-Tower gekommen, um sich über ihre Perspektiven in den BERA-Regionen zu in-formieren. Dafür nahmen sie teilweise einen weiten Weg von bis zu 600 km auf sich.

Die Recruiting-Experten der BERA zeigten sich erfreut über die Motivation und Qualifikation vieler Bewerber. „Der größte Teil der interviewten Kandidaten hat nicht nur eine hervorragende Ausbildung und bringt Berufserfahrung mit, sondern verfügt auch über sehr gute Deutschkenntnisse“, erklärt der Leiter des internationalen Recruitings bei der BERA, Robert Petric.

 

Perspektive auf einen sicheren Arbeitsplatz

Eine bessere Zukunft für die Familie, einen festen Arbeitsplatz oder einfach nur die Sicherheit am Monatsende auch wirklich den verdienten Lohn überwiesen zu bekommen. Dies sind nur einige der Motivationen, welche die Anwesenden äußerten. Internationale Fachkräfte werden immer wieder mit falschen Vorstellungen nach Deutschland gelockt. Diese Ängste konn-ten die Mitarbeiter der BERA den Kandidaten nehmen. So hat der HR-Experte ein besonderes „Onboarding-Konzept“ entwickelt. Hierzu gehören u.a. Ansprechpartner, die in der jeweiligen Landessprache mit den Bewer-bern kommunizieren können und diese bei der Wohnungssuche, Eröffnung eines Bankkontos oder diversen Gängen auf Ämter unterstützen. Aber auch die Betreuung von Kunde und Bewerber am Arbeitsplatz ist für die BERA wichtig. „Wenn wir Mitarbeiter aus dem europäischen Ausland nach Deutschland holen, sehen wir uns für diese in der Verantwortung. Aber auch die Kundenunternehmen der BERA unterstützen wir gerne bei der erfolgreichen Integration ihrer neuen Mitarbeiter“, so BERA-Geschäftsführer Bernd Rath.

 


Quelle: B4B Baden-Württemberg, 18.05.2017

Verantwortung für ein nachhaltiges Handeln übernehmen, auch Corporate Social Responsibility (CSR) genannt, zählt zu den Grundwerten der BERA. Daher gehörte der Personalexperte 2012 auch zu den Erstunterzeichnern der Heilbronner Erklärung. Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg weitet das Unternehmen nun sein Engagement für Nachhaltigkeit in der Wirtschaft über die Grenzen der Region hinaus aus.

Das Land Baden-Württemberg gründete 2010 die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN), auf deren Empfehlung die WIN-Charta ins Leben gerufen wurde, um engagierte Unternehmen aus Baden-Württemberg zu würdigen. Unter den Augen von 350 geladenen Gästen leistete die BERA im Rahmen einer Feier im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft als einer von 17 Neuunterzeichnern ihre Unterschrift unter der WIN-Charta. Als einziges mittelständisches Unternehmen der Region Heilbronn-Franken setzte der HR-Spezialist damit ein deutliches Zeichen in Richtung nachhaltige Unternehmensführung. „Die dynamische Entwicklung der BERA hat gezeigt, dass Ethik, Allgemeinwohl und Geschäftserfolg keine unvereinbaren Gegensätze sind“, sagt BERA-Geschäftsführer Bernd Rath am Rande der Veranstaltung.

Die WIN-Charta – ein System mit Erfolg

Mit seiner Charta zum nachhaltigen Wirtschaften bietet Baden-Württemberg als deutschlandweit einziges Bundesland ein System, welches für alle Unternehmen, von kleinen und mittleren bis hin zu Dax-Konzernen, umsetzbar ist und ein völlig transparentes Nachhaltigkeitsmanagement bietet. Auch Umweltminister Franz Untersteller betonte in seiner Eröffnungsrede, dass das Land Baden-Württemberg seit nunmehr zehn Jahren ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit sei. Damit dies auch weiterhin gewährleistet werden kann, orientiert sich die WIN-Charta an zwölf Leitsätzen, welche sich inhaltlich an den drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – orientieren. Aus diesen Leitsätzen heraus werden von den Unterzeichnern in einem 15-monatigen Prozess Zielkonzepte erstellt, welche zusätzlich zur Unterstützung eines sogenannten WIN!-Projekts umgesetzt werden. Den Abschluss bildet schlussendlich eine Berichterstattung über die geleisteten Maßnahmen sowie eine Überprüfung durch Stakeholder und die Öffentlichkeit, bevor sich die Unternehmen weiterhin verpflichten. Kommt ein Unternehmen diesem Prozess nicht nach, wird es aus der WIN-Charta ausgeschlossen.

Auch die Öffentlichkeit ist gefragt

In seiner Keynote fand der Schauspieler, Buchautor und Umweltaktivist Hannes Jaenicke neben lobenden auch deutlich mahnende Worte. „Die Wirtschaft darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn es um die ökologischen und sozialen Konsequenzen ihres Handelns geht“, sagte Jaenicke. Aber auch die Konsumenten nahm er in die Pflicht. So kann jeder durch seinen Konsum und bewusstes Handeln die Nachhaltigkeit unserer Umwelt positiv beeinflussen.