HohenloherTagblatt
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Die Zeitarbeitsbranche ist aktuell auf einem dynamischen Wachstumskurs. Angekündigte Gesetzesänderungen beschäftigen die Branche.

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Die Zeitarbeitsbranche ist aktuell auf einem dynamischen Wachstumskurs. Angekündigte Gesetzesänderungen beschäftigen die Branche.

ADINA MÖLLER |

Bernd Rath, Geschäftsführer des Personaldienstleisters Bera, kennt Gründe für das Wachstum: „Die Bera stellt fest, dass die Unsicherheit und damit der Bedarf nach Flexibilität in vielen Branchen gestiegen sind. Daher stellen die Unternehmen in der Region nicht mehr in dem Maße direkt ein, sondern greifen vermehrt auf die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung zurück beziehungsweise nutzen gezielt die Personaldienstleister als Rekrutierungsinstrument.“

Von dieser Entwicklung profitieren die Anbieter aus Heilbronn-Franken. Franz & Wach mit Stammsitz in Crailsheim legte  im vergangenen Jahr im Umsatz um 35,2 Prozent zu. „Damit waren wir nach 2013 zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren das am stärksten wachsenden Unternehmen der Zeitarbeitsbranche“, teilt Dr. Ralf Eisenbeiß mit. Er führt aus. „Dieses Wachstum erfolgte rein organisch durch Kundenausbau und neue Aufträge.“

Auch Temperso konnte in den letzten beiden Jahren deutlich an Umsatz zulegen. „Das war aufgrund des Abschlusses mehrere strategischer Partnerschaften mit unseren Kunden möglich sowie unserem Fokus auf Fachkräfte und der Rekrutierung von deutschsprachigen, osteuropäischen Fachkräften“, meint Silke Ohr.

Bera verzeichnete ebenfalls Wachstum. Zugenommen haben sowohl die Personalvermittlung und Personalentwicklung, wie auch die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung. Bernd Rath stellt fest: „Außerdem hat sich die Bera noch stärker zum strategischen Human Ressource-Manager entwickelt.“

Trotz der aktuell guten Situation gibt es Marktrisiken. Silke Ohr führt aus: „Die letzten drei Jahre haben einen großen Umbruch in der Bezahlung von Zeitarbeitnehmern mit sich gebracht. Auch in Zukunft wird das Thema gleiche Bezahlung der Zeitarbeitnehmer wie Festangestellte weiter zunehmen.“ Weitere Gefahren sehen die Branchenexperten in den angekündigten Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Diese beschränken unter anderem die Höchstüberlassungsdauer auf 18 Monate. „Die Neufassung des AÜG raubt der Wirtschaft Flexibilität und erschwert zusätzlich die Rekrutierung neuen Personals“, macht Eisenbeiß deutlich. Diese Befürchtungen teilt auch Temperso: „Durch die Begrenzung der Höchstüberlassungsdauer sowie einer Verschärfung der rechtlichen Rahmenbedingungen verliert der Arbeitsmarkt ein Teil der gut geregelten Flexibilisierungsinstrumente.“



 

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