Bereits im achten Jahr findet das BusinessForum in der Region Tauberfranken statt – und ist noch immer ein Erfolgsgarant. In seiner 16. Ausgabe sprach Zukunftsforscherin Prof. Dr. Friederike Müller-Friemauth im Hause der WITTENSTEIN SE vor mehr als 100 interessierten Zuhörern, welche Chancen die anstehenden Herausforderungen der Unternehmensentwicklung mit sich bringen können.

Was passiert im Silicon Valley, diesem kleinen Tal in Kalifornien, das für seine innovativen Unternehmen berühmt, aber auch berüchtigt ist? Sollten wir uns daran orientieren? Und was können wir von den Vorreitern in den USA lernen? Dies alles waren Fragen, welche die Zukunftsforscherin, Autorin und BWL-Professorin Dr. Friederike Müller-Friemauth in ihrem Vortrag >Zukunft denken. Zukunft gestalten< zu beantworten versuchte. Und welcher Ort wäre für dieses Thema prädestinierter als die hochmodernen Räume der Innovationsfabrik des Getriebeherstellers? Dort begann der Abend mit einer Führung.
WITTENSTEIN ist wahrlich ein echter Hidden-Champion in der Region Tauberfranken, denn hier wird Innovation und zukunftsorientiertes Unternehmertum gelebt. Das zeigt auch ihr Claim „Eins sein mit der Zukunft“, den der Leiter des Human Resource Management von WITTENSTEIN, Oliver Kössel, in seiner Begrüßung dem Publikum vorstellte.

Mueller Friemauth BF


Silicon Valley kapieren statt kopieren
Wer sich heute mit Themen wie „Arbeit 4.0“ oder der Digitalisierung unseres Arbeits- und Wirtschaftslebens beschäftigt, wird auch seinen Blick nach Kalifornien richten. Schnell kommt es zu der Frage, ob sich die disruptiven Unternehmenswelten überhaupt nach Deutschland übertragen lassen. In ihrem Vortrag betont Zukunftsforscherin Müller-Friemauth, dass es viel wichtiger sei, das Silicon Valley zu kapieren, statt es zu kopieren. Fest macht sie dies unter anderem an der sogenannten „Moonshot-Theorie“, die sich am Besten mit einem Zitat Friedrich Nietzsches erklären lässt. „Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst wirst du zwischen den Sternen landen“. Was das heimischen Unternehmen sagen soll? Wir brauchen wieder mehr Visionen! Nur wer hohe Ziele hat, kann diese auch erreichen bzw. wird sie sogar noch übertreffen.

Zukunftsorientierte Denkweise
Die Referentin erläuterte den wesentlichen Unterschied zwischen deutschen Unternehmern und der kalifornischen Ökonomie: In Deutschland besinnt man sich oft auf die Vergangenheit bzw. bereits erzielte Erfolge, um Innovationen zu meiden. Amerikanische Entrepreneure blicken hingegen nach vorne, auf die persönliche Vision und scheuen sich weitaus weniger vom Scheitern.

Get Together BF


Prof. Dr. Müller-Friemauths Vortrag inspirierte die Zuhörer und auch wenn Unternehmensführung in einem volatilen Umfeld immer schwieriger wird, so gab die Referentin den anwesenden Entscheidern vor allem eines auf den Weg: Mehr Mut bei Entscheidungen zeigen. Als anschauliches Beispiel hierfür nannte sie das amerikanische Softwareunternehmen Adobe. Hier bekommt jeder Mitarbeiter nicht nur die Möglichkeit, einen gewissen Prozentsatz seiner Arbeitszeit für eigene Ideen aufzuwenden, sondern erhält zusätzlich 1.000 Dollar zur freien Verfügung. Was sich zunächst nach einem waghalsigen Invest anhört, kann sich für das Unternehmen am Ende mehr als bezahlbar machen, sollte sich nur eine von einhundert Ideen erfolgreich umsetzten lassen. „Think Big“ war also die Devise des Abends.

Die Initiatoren des BusinessForums

Initiatoren BF
v.l. Thomas Radeck, Peter Vogel, Referentin Prof. Dr. Friederike Müller-Friemauth,
Oliver Kössel und Bernd Rath. Bild. BERA GmBH

Veranstalter des diesmal sehr visionären BusinessForums sind die RegioBusiness, vertreten durch ihren Geschäftsführer Thomas Radeck, die Sparkasse Tauberfranken, mit den Vorsitzenden des Vorstandes Peter Vogel sowie HR-Spezialist BERA GmbH, mit Geschäftsführer Bernd Rath.

Die Referentin
Nach ihrer Promotion war die promovierte Politologin Prof. Dr. phil. Friederike Müller-Friemauth mehrere Jahre in leitenden Funktionen tätig. So unter anderem auch in der Coporate Foresight der Daimler AG. Heute unterstützt sie Unternehmen im Zukunftsmanagement, hat eine Professur für Betriebswirtschaftslehre und Innovationsmanagement an der FOM-Hochschule Köln inne und ist Autorin mehrerer Bücher über unternehmerische Zukunftsforschung.




Mueller Friemauth privat BF
















Kurzprofil BERA
Das Leistungsspektrum des inhabergeführten und wirtschaftlich unabhängigen HR-Dienstleisters BERA GmbH reicht von der klassischen Zeitarbeit über die Personalberatung sowie die Vermittlung bzw. Überlassung von Fach- und Führungskräften bis zum Management von Master Vendor- und On-Site-Projekten. Zum Unternehmen gehören außerdem die MEDICALBERA, das Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement sowie das unternehmenseigene Schloss zu Hopferau.
Die BERA versteht sich als Arbeitsmarktgestalter und strategischer Partner mit nachhaltigen HR-Lösungen, von denen Kunden wie Mitarbeiter gleichermaßen profitieren. Auf Grund ihrer werteorientierten Firmenphilosophie sowie hohen Service- und Beratungsqualität wurde die BERA bereits mehrfach von unabhängigen Institutionen ausgezeichnet.
Mit Standorten in Bad Mergentheim, Crailsheim, Eisenach, Füssen, Heilbronn, In-golstadt, Kempten, Obersontheim, Öhringen, Rothenburg o.d.T., Schwäbisch Hall und Wertheim gehört die BERA zu den größten Arbeitgebern Heilbronn-Frankens.


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