HR-Experte BERA lädt zum RoundTable

Neue Veranstaltungsreihe fand große Resonanz

IMG 6222Über 40 Unternehmensentscheider aus der Region rund um Wertheim und Marktheidenfeld waren der Einladung des HR-Spezialisten BERA und des Technologiekonzerns Cummins gefolgt, um sich über das Trendthema >Agiles Management< zu informieren.

Agilität, ein ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammender Begriff, ist mittlerweile auch in den Führungs- und Organisationsstrukturen außerhalb der IT-Welt angekommen. Was sich dahinter versteckt und wie es sich in modernen Unternehmen umsetzen lässt, erfuhren die mehr als 40 Gäste beim RoundTable „Agiles Management – Wie sich Führung und Arbeit verändern“.
Ziel des neu geschaffenen Formates ist es, ein exklusives Netzwerk für Unternehmensentscheider zu etablieren, bei dem innovative Themen präsentiert und aktuelle Herausforderungen diskutiert werden.

Wandel in Arbeit und Organisation
Das gastgebende Unternehmen, die Cummins Deutschland GmbH, erwies sich dabei als nahezu perfektes Beispiel für moderne Arbeits- und Organisationsformen. So gibt es für die Beschäftigten des Unternehmens mit Hauptsitz in den USA keine zugewiesenen Arbeitsplätze mehr. „Jeder Mitarbeiter kann täglich frei entscheiden, ob er mit mehreren Kollegen in sog. Neighbourhoods oder lieber allein in einem abgetrennten Bereich arbeiten möchte“, erläutert Personalchef Frank Gundel „Auch die Geschäftsleitung fügt sich in dieses System mit ein.“ Bequem gestaltete Lounge-Bereiche und Terrassen laden zum Zusammenkommen und Kommunizieren ein. In seiner einführenden Begrüßungsrede erklärte Standortleiter und Geschäftsführer Alexandre Branco außerdem, dass Cummins seinen Mitarbeitern auf Augenhöhe begegne, schließlich seien sie die Grundlage des Erfolges. „Das beste Ergebnis erhält man durch die Kombination aller Talente“, so Branco. Bei einer anschließenden Betriebsführung durften die Teilnehmer des Abends dann auch sehen und erleben, wie bei Cummins gearbeitet wird.
In seinem Vortrag „Agiles Management“ machte der Leiter des Ersten Deutschen Zentrums für Leistungsmanagement, Dr. Sebastian Spörer, deutlich, wie und warum sich das Arbeitsleben radikal verändert: schnelle Reaktionszeiten, zunehmende Komplexität, ein hohes Maß an Transparenz sowie selbstorganisierte Teams übernehmen Verantwortung. Management. Führung, Arbeitsformen und Unternehmenskultur müssen sich grundlegend verändern, so der Leadership-Experte.

Nur agile Menschen schaffen agile Organisationen
Spörer berichtet, dass viele Unternehmen beim Wandel zum agilen Management ihre wichtigste Ressource, den Mensch vergessen. Mindestens genauso wichtig wie der Prozess sei es, den Mitarbeiter für Veränderungen zu begeistern. Es bedarf einer Kultur des Vertrauens. Verantwortung muss übertragen und Entscheidungen dort getroffen werden, wo das Wissen und nicht die disziplinarische Macht sitzt. „Schließlich sind es die Mitarbeiter, die oftmals viel näher am Kunden sind als die Geschäftsführung“, so Spörer. Führungskräfte schaffen im agilen Kontext nur noch die Rahmenbedingungen, in deren Grenzen sich der Mitarbeiter bewegt. Dieser erhält eine Aufgabenstellung, welche er bis zu einem abschließenden Feedback ohne Einmischung seiner Vorgesetzten erarbeitet. „In einer agilen Organisationen wird die Führungskraft zum Diener des Mitarbeiters“, so die provokante These des Experten. Wenn die Belegschaft nicht die Macht hat, eigenständige Entscheidungen zu treffen, ist sie auch weniger offen für Veränderungen.

Geld spielt keine Rolle
Lange Zeit spielte vor allem die Entlohnung eine herausragende Rolle, wenn es um die Motivation von Mitarbeitern ging. Spörer hält dies aber für falsch und bezieht sich dabei auf zahlreiche Studien. Geld als Motivation funktioniert nur bei physischen Aufgaben in der Akkordarbeit. Sobald jedoch kreativ gearbeitet wird, wirkt es als Hemmnis. „Geld macht egoistischer, selbstbestimmter und konkurrenzorientierter. Bezahlen Sie Ihre Mitarbeiter fair und nehmen Sie das Thema Geld komplett vom Tisch“, so der Tipp des Leadership-Experten.

In einem anschließenden Come Together nutzen die Teilnehmer ausgiebig die Möglichkeit, sich über die Inhalte des Abends auszutauschen und über die bereits gemachten Erfahrungen im eigenen Unternehmen zu berichten. „Es war eine gelungene und vor allem informative Auftaktveranstaltung. Auch in Zukunft werden wir unserer Rolle als innovativer Arbeitsmarktgestalter gerecht und freuen uns, solche Veranstaltungen auszurichten“, erklärte BERA-Geschäftsführer Bernd Rath zum Ende der Veranstaltung.


Kurzprofil BERA
Das Leistungsspektrum des inhabergeführten und wirtschaftlich unabhängigen HR-Dienstleisters BERA GmbH reicht von der klassischen Zeitarbeit über die Personalberatung sowie die Vermittlung bzw. Überlassung von Fach- und Führungskräften bis zum Management von Master Vendor- und On-Site-Projekten. Zum Unternehmen gehören außerdem die MEDICALBERA, das Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement sowie das unternehmenseigene Schloss zu Hopferau.
Die BERA versteht sich als Arbeitsmarktgestalter und strategischer Partner mit nachhaltigen HR-Lösungen, von denen Kunden wie Mitarbeiter gleichermaßen profitieren. Auf Grund ihrer werteorientierten Firmenphilosophie sowie hohen Service- und Beratungsqualität wurde die BERA bereits mehrfach von unabhängigen Institutionen ausgezeichnet.
Mit Standorten im Allgäu, Bad Mergentheim, Crailsheim, Eisenach, Heilbronn, Hohenlohe, Ingolstadt, Obersontheim, Rothenburg o.d.T., Schwäbisch Hall und Wertheim gehört die BERA zu den größten Arbeitgebern Heilbronn-Frankens.


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BERA GmbH
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