Podiumsdiskussion setzt zukunftsweisende Impulse

ArbeitPlus PodiumBereits seit längerem kursieren in Wirtschaft und Politik Schlagworte wie Industrie 4.0, Arbeit 4.0 oder Logistik 4.0. Vielen sind diese Begriffe mittlerweile geläufig, richtig Einordnen können diese aber nur die Wenigsten. In einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion in der Schwäbisch Haller Hospitalkirche haben Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche sich diesem Thema unter dem Motto „Sozial nachhaltige Unternehmensführung in der Wirtschaft 4.0“ angenommen.

Zu Beginn der Veranstaltung betonte der Geschäftsführer des Evangelischen Verbandes Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt, Dr. Axel Braßler, wie weit die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung unseres Alltagslebens bereits fortgeschritten ist. Im Zuge der bereits stattfindenden vierten industriellen Revolution nimmt diese auch in der Welt der Arbeit eine immer größer werdende Rolle ein.
Dr. Gerhard Wegner, Professor an der Universität Marburg, ging bei seinem Impulsvortrag mit dem Thema „Wandel der Arbeitswelt“ sogar noch einen Schritt weiter. So sei für ihn längst eine Transformation in Gange, welche die altbekannten Muster von Arbeit in der Zukunft gänzlich verändern werden. Als treibende Kräfte spielen für Wegner dabei vor allem die immer höhere technische Entwicklung, aber auch die sich verändernden Bedürfnisse der Menschen als arbeitende Individuen und Konsumenten sowie Globalisierung und Ökologie eine entscheidende Rolle. Bereits heute sind ganze Produktionslinien mit einander vernetzt, der Mitarbeiter greift in vielen Fällen nur noch als regulatives Organ in die Herstellung eines Produktes ein. Unbestritten ist, dass aufgrund dieser Entwicklung auch Arbeitsplätze verloren gehen werden. Wegner sieht hier allerdings die Chance, dem nicht mehr aufzuhaltenden demographischen Wandel entgegenzuwirken.

Wirtschaft 4.0 Chance oder Gefahr?
An der im Anschluss stattfinden Diskussionsrunde, beteiligten sich neben BERA-Geschäfts-führer Bernd Rath auch die Unternehmensleiter der Firmen Schunk und easySoft sowie Prof. Dr. Wegner und der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Württemberg Frank O. July. Unter Leitung des stellvertretenden Chefredakteurs des Haller Tagblatts, Jürgen Stegmaier, wurde über die Frage diskutiert, ob eine weiter voranschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt und der Einsatz neuester Technologien für Mitarbeiter und Unternehmen der Zukunft eher eine Chance bedeuten, oder ob Arbeit künftig hauptsächlich gut ausgebildeten Eliten vorbehalten sein wird. So betonte Bischof July gleich zu Beginn, dass er sich eine Gesellschaft, in der Computer die Oberhand und die Möglichkeit der Entscheidung übernehmen nicht vorstellen möchte. Dies vermochten die anwesenden Vertreter der regionalen Wirtschaft zu entkräften. So werden nach Ansicht von Bernhard Frisch, kaufmännischer Geschäftsführer bei Schunk, Arbeitsstellen nicht zwingend wegfallen. Vielmehr werden diese in ihrem Aufgabenspektrum deutlich verändert. „Ein wichtiges Stichwort ist hier die Qualifizierung von Mitarbeitern“, weiß Frisch aus dem Unternehmensalltag zu berichten.
Diesen Weg der Argumentation schlug auch BERA-Geschäftsführer Bernd Rath ein. „Wenn die künftige Digitalisierung richtig angenommen wird, wird es dem Mensch der Zukunft letzten Endes besser gehen als heute. Moderne Unternehmer müssen einfach begreifen, dass sie heute in die Zukunft von morgen investieren müssen“, so Rath. Der Schwäbisch Haller HR-Experte gehört zu den größten Arbeitgebern der Region Heilbronn-Franken. In enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden qualifiziert die BERA ihre Mitarbeiter bereits heute für den Arbeitsmarkt von morgen. „Nur wer das Potenzial seiner Belegschaft kennt und diesen gute Perspektiven gibt, wird in der Welt von Industrie 4.0 überleben können. Viele Unternehmen müssen dies erst noch erkennen“, erklärt der BERA-Gründer.
Dies war gleichzeitig auch das Fazit der lebhaften Diskussion in der Hospitalkirche. Nach Meinung der anwesenden Diskutanten muss vor allem das bisher immer noch vorhandene Hierarchiedenken in vielen Unternehmen abgeschafft werden. Nur wer es schafft, nachhaltige Konzepte der Führung zu entwickeln, den Mensch in den Vordergrund zu stellen und bereit ist, diesen anhand von Qualifikationen und innovativen Modellen moderner Arbeit auf die Zukunft der Digitalisierung vorzubereiten wird bestehen.


Kurzprofil BERA
Das Leistungsspektrum des inhabergeführten und wirtschaftlich unabhängigen HR-Dienstleisters BERA GmbH reicht von der Personalberatung über die Vermittlung bzw. Überlassung von Fach- und Führungskräften bis zum Management von Master Vendor- und On-Site-Projekten. Zum Unternehmen gehören außerdem die MEDICALBERA, das Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement sowie das unternehmenseigene Schloss zu Hopferau.
Die BERA versteht sich als Arbeitsmarktgestalter und strategischer Partner mit nachhaltigen HR-Lösungen, von denen Kunden wie Mitarbeiter gleichermaßen profitieren. Auf Grund ihrer werteorientierten Firmenphilosophie sowie hohen Service- und Beratungsqualität wurde die BERA bereits mehrfach von unabhängigen Institutionen ausgezeichnet.
Mit Standorten im Allgäu, Bad Mergentheim, Crailsheim, Eisenach, Heilbronn, Hohenlohe, Ingolstadt, Obersontheim, Rothenburg o.d.T., Schwäbisch Hall und Wertheim gehört die BERA zu den größten Arbeitgebern Heilbronn-Frankens.

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