Tübinger Weltethos-Institut will Wirtschaftsskandale mit Ethik begegnen
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Das Weltethos-Institut der Universität Tübingen hat sich zum Ziel gesetzt Werteorientierung und Vertrauen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern. Es konnten Entrepreneure, Gründer sowie ausgewählte Manager für das Weltethos-Programm gewonnen werden, die die Idee des gelingenden Miteinanders operativ machen. Auch BERA Geschäftsführer Bernd Rath nahm daran teil und erhielt am 15. März 2019 von Instituts-Direktor Prof. Dr. Ulrich Hemel das Botschaftermandat.

In jüngster Zeit sind viele Wirtschaftsskandale ans Tageslicht gekommen, bei denen Unternehmen und Manager durch unmoralisches oder gar kriminelles Verhalten auffielen – die Unternehmensethik scheint versagt zu haben. Um diesen Machtmissbrauch etwas entgegenzustellen, wurde von dem 2012 gegründeten Weltethos-Institut Tübingen (WEIT) das weltweit erste „Executive Learning“ Programm ins Leben gerufen, das für ethische, soziale und interkulturelle Konflikte sensibilisieren soll und sogenannte Weltethos-Ambassadeure ausbildet. „Damit Führungskräfte in 

ihren jeweiligen Kontexten ethische Dimensionen und Dilemmata verstehen können, muss ethische Dialog- und Handlungskompetenz im Unternehmen verankert werden. Wenn ein Ethos-Botschafter Zugang zur Geschäftsleitung hat, wird das Versickern von Verantwortung und das Verschweigen ethischer Problemfälle nicht mehr so leicht möglich sein wie heute,“ so Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel (Bild rechts), Direktor das Weltethos-Institut. Seiner Meinung nach muss die Ethik fester Bestandteil der Unternehmensidentität sein, sozusagen Teil des Rezepts und nicht das Sahnehäubchen auf dem Kuchen. Allein durch betriebliche Implementierung kann eine werteorientierte Organisation entstehen.

Ethik und Moral in der Personalwirtschaft
Diesen Ansatz verfolgt auch BERA Geschäftsführer Bernd Rath, der sich mit einem klaren Wertefundament an die Gründung seines Unternehmens gemacht hatte. Partnerschaft, Nachhaltigkeit und Innovation prägen seine Firmenphilosophie.
Rath begründet seine Teilnahme am Weltethos-Ambassador-Programm wie folgt: „Als personalverantwortlicher Entscheider und Mittler auf dem Arbeitsmarkt ist Ethik für uns ein allgegenwärtiges Thema, denn wir habe täglich mit Menschen zu tun – Kunden, Mitarbeiter und Bewerber. Da kommt es immer wieder zu religiösen, interkulturellen, geschlechterspezifischen und zwischenmenschlichen Spannungen.“ Der BERA-Geschäftsführer sieht in der erfolgreichen Teilnahme und der Ernennung zum Weltethos Ambassadeur die Möglichkeit, die Kultur und damit das ethische Handeln in seinem Unternehmen zu stärken.

Botschafter und Vermittler der Weltethos-Idee
Bernd Rath nahm am Weltethos-Ambassador-Programm in Tübingen teil und lernte dort die Methodik, konkrete Fallbeispiele für den Umgang mit ethischen Konflikten und Dilemmata sowie exemplarische Best-Practice Beispielen der Entscheidungsfindung kennen. Neben dem Hinweisen zum richtigen Umgang mit Religion und Interkulturalität im innerbetrieblichen Alltag gehörten wirtschaftsethische Aspekte zur Ambassadeur-Schulung. Aber auch die Möglichkeit der individuellen Anpassung des Weltethos Konzepts auf das konkrete Unternehmen war geboten.
Nach Absolvierung des Programms erhielt Bernd Rath das Botschaftermandat, welches für ein Jahr gültig ist und die Möglichkeit bietet, bei ethischen Problemstellungen im eigenen Unternehmen den Rat des Weltethos-Instituts einzuholen.
Auf die Frage was er mit den gewonnenen Kenntnissen anfangen wolle, antwortete er: „Als Weltethik-Botschafter möchte ich daran arbeiten Konflikten präventiv zu begegnen und diese für alle Seiten positiv zu lösen. Diese Kompetenz werde ich auch an meine Geschäftsleitung weitergeben, damit unsere Unternehmenskultur auch in Problemsituationen souverän zur Anwendung kommt.“

Kurzprofil BERA

Das Leistungsspektrum des inhabergeführten HR-Dienstleisters BERA GmbH reicht von der Personalberatung über die Vermittlung bzw. Überlassung von Fach- und Führungskräften bis zur Koordination von Industrieservice- und komplexen Managed Service Projekten sowie innovativen Personalentwicklungsmaßnahmen.
Die BERA betreibt Büros im Allgäu, Bad Mergentheim, Bochum, Crailsheim, Eisenach, Heilbronn, Hohenlohe, Obersontheim, Rothenburg o.d.T., Schwäbisch Hall und Wertheim.
Zum Unternehmen gehören außerdem das Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement sowie das unternehmenseigene Schloss zu Hopferau.
Die BERA versteht sich als Arbeitsmarktgestalter und strategischer Partner mit nachhaltigen HR-Lösungen, von denen Kunden wie Mitarbeiter gleichermaßen profitieren. Aufgrund ihrer werteorientierten Firmenphilosophie sowie hohen Service- und Beratungsqualität wurde die BERA bereits mehrfach von unabhängigen Institutionen ausgezeichnet.

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